WHO lässt Bombe platzen

"WHO lässt Bombe platzen und bestätigt, dass der Virus nicht schlimmer als die Grippe zu sein scheint."



Das ist eine Aussage von verschiedenen Portalen wie dem Ärzteblatt, aber auch andere Medienportale berichten darüber und es wird vielfältig in den sozialen Medien geteilt und verbreitet.

Da wir in einer Zeit leben, in der die öffentlich rechtlichen Medien immer wieder mit Begriffen wie "Fake News" um sich werfen und zahlreiche Fakten-Checker Websiten entstanden sind - schauen wir es uns einmal genauer an, was hier für Behauptungen in den Raum geworfen wurden!


In einer Sondersitzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 5. Oktober wurden bestimmte Aussagen, die im Folgenden genannt werden, herausgenommen:

Dr. Michael Ryan, der "executive director of the World Health Organization's Health Emergencies Programme" erklärte:

"Unseren derzeit besten Schätzungen zufolge könnten etwa zehn Prozent der Weltbevölkerung mit diesem Virus infiziert sein. Dies variiert je nach Land, es variiert von Stadt zu Land, es variiert zwischen verschiedenen Gruppen."

Dr. Margaret Harris, eine WHO-Sprecherin, bestätigte später die Zahl und erklärte, sie basiere auf den durchschnittlichen Ergebnissen aller breit angelegten Seroprävalenzstudien, die auf der ganzen Welt durchgeführt wurden.


Auf dieser Aussage stützt sich eine Berechnung, dass die Infektionstodesrate des Virus dieselbe Rate wäre wie die Infektionstodesrate der Grippe (Aussage beim Ärzteblatt:

"Die Weltbevölkerung beträgt etwa 7,8 Milliarden Menschen; wenn 10% infiziert sind, sind das 780 Millionen Fälle. Die weltweite Zahl der Todesopfer, die derzeit auf Sars-Cov-2-Infektionen zurückgeführt werden, beträgt 1.061.539.

Das ist eine Infektionstodesrate von etwa 0,14%. Dies steht in Einklang mit der saisonalen Grippe und den Vorhersagen vieler Experten aus der ganzen Welt.")



Dieser Vorwürfe hat sich auch die selbst ernannte "Faktenchecker-Website" correctiv.org angenommen und es als "falsche Behauptung" abgetan.

Hier wurde jedoch auch eine Quelle der WHO verlinkt, in der die WHO eine Aussage getroffen hat, dass der Virus schlimmer ist als die Grippe und die Grippe wurde mit einer Infektionstodesrate von 0,1% definiert.


Die Faktenchecker "correctiv.org"

schreiben auf ihrer Website, dass sie "Fakten für die Demokratie" suchen. Sie schreiben folgendes:

"Gezielte Desinformation wird genutzt, um unsere Gesellschaft zu spalten, Hass zu verbreiten oder Geschäfte zu betreiben. Einseitige oder falsche Informationen kreieren verzerrte Weltbilder."


Aber wer finanziert das?

Laut wikipedia - daher auch ganz offiziell und für alle zugänglich - stecken hier sehr viele bekannte Geldgeber, die Beträge für die Säuberung der Nachrichtenwelt spenden. Darunter beispielsweise die Open Socity Foundations, die von dem so genannten Philanthropen George Soros gegründet wurde.

Wer etwas mehr über das Verfahren von bestimmten Stiftungen erfahren möchte, der schaut sich am besten mein Interview mit Ernst Wolff an - ich blende es euch in der Infobox ein.

Alle weiteren genannten Geldgeber könnt ihr gerne auf meiner Website oder offiziell in Wikipedia finden.


Weitere Geldgeber sind:

David Schraven war zunächst alleiniger Gesellschafter der Correctiv – Recherchen für die Gesellschaft gemeinnützige GmbH. Im Oktober 2017 übergab er die Mehrheit der Anteile an weitere Gesellschafter, die Kuratoren. Mitglieder des Kuratoriums sind Lukas Beckmann (Vorsitzender des Aufsichtsrates), Christian Humborg (ehemaliger Geschäftsführer), Simon Kretschmer (Geschäftsführer), Stefan Kruecken und David Schraven (Geschäftsführer).

Correctiv ist eine Non-Profit-Organisation und finanziert sich durch Stiftungsgelder, private Spenden und Erlöse der gewerblichen Tochtergesellschaft, die Bücher herausgibt und Faktenchecks für Facebook durchführt. Damit ist es unabhängig von Anzeigen- und Verkaufserlösen. Neben den Geschäftsberichten werden auch alle Spenden, Zuwendungen und Förderbeiträge über 1.000 Euro namentlich auf der Website ausgewiesen. Hauptspender ist die Brost-Stiftung, die auch die Anschubfinanzierung in Höhe von drei Millionen Euro übernahm. Ohne ihre Unterstützung wäre der Aufbau von Correctiv nach eigenen Angaben nicht möglich gewesen. Zuwendungen von mindestens 100.000 Euro erhielt Correctiv vom Omidyar Network, der Schöpflin Stiftung, Google, der Adessium Foundation, der Rudolf Augstein Stiftung, den Open Society Foundations, der Bundeszentrale für politische Bildung, der Deutschen Telekom, der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, der Stiftung Mercator, der RAG-Stiftung, der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, Facebook und der Cassiopeia Foundation.



Das bedeutet bevor man Behauptungen anderer oder Behauptungen von Faktencheckern glaubt, muss man immer selbst recherchieren, was wer behauptet.