Weltwirtschaftsforum als Befürworter Bitcoins?

Kryptowährungen und v.a. Bitcoin ist immer wieder ein Thema - nicht nur bei den Investoren, sondern auch auf Länderebene und verschiedenen Entscheidungsträgern.

Heute geht es um eine kürzlich veröffentlichte Neuigkeit des Weltwirtschaftsforums, die hierzu Stellung beziehen - was sie ganz genau in der Zukunft damit planen.




Es gibt noch zahlreiche Menschen, die keinen einzigen Cent im Bitcoinmarkt geparkt haben, was für weiteres Potenzial nach oben spricht.

Gleichzeitig muss man beachten, dass für derartige Sprünge sehr viel mehr Geld reinfließen muss. Bei einer Marktkapitalisierung von um die 650 Milliarden US-Dollar müssten ungefähr weitere 19 Billionen US-Dollar reinfließen, um eine Rendite von 3000% zu erreichen.


Menschen kaufen Bitcoins bzw. Kryptos im allgemeinen, weil sie darin Potenzial sehen - möglicherweise ein zusätzliches Geldsystem aufzubauen.


Genau dieses Potenzial sieht das Weltwirtschaftsforum auch - aber auf eine etwas andere Art und Weise.

Interessanterweise ist das Prinzip dahinter kein Dorn im Auge, wie es viele vermuten würden.

Hierzu hat das Weltwirtschaftsforum einen Artikel veröffentlicht, der wirklich sehr interessant ist.


Sie nennen es - und nun haltet euch fest:

eine "neue Brutstätte globaler und offener finanzieller Experimente in der Kryptowirtschaft [,die] zu greifbaren, programmierbaren und modularen Technologien führt".


Ich habe euch bereits mehrmals berichtet, dass ich der Meinung bin, dass verschiedene Entscheidungsträger die derzeitigen Kryptowährungen als einen Testlauf ansehen, in dem Menschen neue Technologien entwickeln, um ein stabiles System zu kreieren - damit dieses und die Bereitschaft am Ende für ein eigenes Netz genutzt werden kann.

Genau diese Vermutung bestätigt sich im folgenden Satz:


"Heute werden diese automatisierten Technologien im realen Leben von Millionen von Menschen mit Milliarden von Dollar getestet , die sich möglicherweise weiterentwickeln und morgen durch einfach einzurichtende und kostengünstige Automatisierung zu einer breiteren globalen finanziellen Integration von Milliarden von Menschen mit und ohne Bankverbindung führen könnten."


Sie kritisieren, dass sich nicht genug Menschen hierbei engagieren:

"nicht genug von uns krempeln die Ärmel hoch und engagieren sich für den Aufbau dieses neuen globalen und integrativen offenen Finanzsystems"


Wenn wir uns die Ziele des Weltwirtschaftsforums, die sie ganz offen legen anschauen, dann ist ein sehr großes Ziel des Great Resets die finanzielle Inklusion, d.h. die gesamte Welt in unser Geldsystem zu bringen.

Denn es gibt tatsächlich viele Menschen (sie nennen eine Zahl "über 1,7 Milliarden"), die keinen Zugang zu einem Geldsystem haben, weil sie es nicht wollen oder weil sie keine Möglichkeiten haben.

Diese handeln auf altmodische Art und Weise, indem sie tauschen oder andere Zahlungsweisen haben ohne ein angemeldetes Bankkonto.



Das Weltwirtschaftsforum stellte jedoch fest, dass die Mehrheit derer ohne Bankkonto aber über ein Mobiltelefon besitzt - womit sie in das Geldsystem in Form von Kryptowährungen integriert werden könnten.


Sie sprechen in dem Artikel auch einige Kritikpunkte an, wie illegale Aktivitäten, die sie aufgrund der Transparenz der Kryptos (da jede Transaktion gespeichert wird) und mit Hilfe von Strafverfolgungsbehörden in Zukunft ganz minimieren wollen.


Genauso sprechen sie den Energieverbrauch an - im Jahr 2021 geschätzte 113,89 TWh/Jahr (Terawattstunde im Jahr) - entspricht etwa einem Zwölftel des Verbrauchs aller Elektrogeräte der amerikanischen Bevölkerung. Gleichzeitig schildern sie, dass der klimaneutrale Teil des Bitcoin-Minings zwischen 39 und 70% betragen.


Daher fordern sie auf im Krypto-Ökosystem mitzuhelfen und mitzuwirken ein globales Finanzsystem zu schaffen.


Denn anschließend kann eine digitale (möglicherweise am Ende eine globale) Zentralbankwährung eingeführt werden und dann sind wirklich alle mit eingeschlossen.


Prinzipiell haben die Kryptowährungen wie Bitcoin noch einiges an Potenzial nach oben, wenn der Trend und Befürwortungen wie diese oder die Entscheidung von El Salvador Bitcoin als Zahlungsmittel zu erlauben, weitergehen.


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