Warum KEIN Crash kommt!

Für viele stellt sich die Frage "Wo bleibt nun der Crash?"



Es gibt viele Erfahrungswerte und Studien daraus, wann ein Mensch Angst empfindet, wann er sich unwohl fühlt, wann er kritisch wird und wann er auf die Straße geht.


Es heißt, solange ein Mensch Essen und ein Dach über dem Kopf hat, geht es ihm gut und er hätte etwas zu verlieren, wenn er rebellieren würde.

Deshalb regt sich auch kaum jemand auf, dass momentan zahlreiche Existenzen und die Mittelschicht zerstört wird. Wie sagte meine Bekannte "In Deutschland wurde immer schon für die Menschen gesorgt und hier ist noch niemand an Hunger gestorben."

Hierbei gehen die Meisten von ihrer eigenen Situation und ihren Kenntnisstand aus.


Um mich deutlicher zu fassen - damit die Menschen einer Regierung und den Medien weiterhin vertrauen, muss man ihnen mindestens das lassen.

Wir sehen es in den USA - Millionen von Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz - aber haben hierfür Arbeitslosengeldzahlungen und Helikoptergelder erhalten, weshalb dann alles wieder gut war.


Nun kommen wir zum nächsten Punkt - die Börse.


Letztens rede ich mit einem Arzt, der etwas kritisch ist, aber der medienkonforme Teil doch überwiegt. Eine Aussage von ihm blieb mir dabei genau im Kopf:

"Was soll denn bitte so schlimm an den ganzen Maßnahmen und der momentanen Situation sein, wenn der DAX Höchststände erreicht?"


Das bedeutet, dass solange die Kurse oben bleiben und es keinen "Crash" gibt, ist die Mehrheit der Menschen davon überzeugt, dass es uns wirtschaftlich und sozial weiterhin gut geht. Die Schlussfolgerung davon ist, dass die Regierungen es richtig gehandhabt haben.



Also auf der einen Seite sehen wir die wahren Entwicklungen:

- mehr Arbeitslose oder Kurzarbeiter

- zerstörte Lieferketten

- Lieferverzögerungen und -ausfälle

- Unternehmenspleiten

- starke Preisanstiege bei den Rohstoffen

- sogar offizielle Inflationsraten wurden stark angehoben

- die Bruttoinlandsprodukte der Länder sinken in Folge der Maßnahmen drastisch


aber auf der anderen Seite haben wir ebenfalls:

- steigende Aktienkurse

- starke Überbewertungen

- Kurs-Gewinn-Erwartungen, die in die Höhe klettern - da die Kurse steigen und die Gewinne sinken

- und einen starken Spekulationshype.


Aber wann würden die Kurse einbrechen?

Ein Faktor, der hier entscheidend dazu beiträgt ist, dass die Zentralbanken immer größere Summen an Geld drucken und in das System pumpen.

Die erste entscheidende Erscheinung war die Asset-Inflation.

Solange die Leitzinsen weiterhin in der Nähe der Nullmarke bleiben und das Geld weiterhin fröhlich verteilt wird, können viele Kredite genommen und beglichen werden.

Wenn jedoch beispielsweise der Leitzins erhöht wird, bricht dieser selbstgemachte Kreislauf in sich zusammen, was sinkende Aktienkurse zur Folge hätte.


Zusätzlich haben wir ein dermaßen verschuldetes System wie noch nie zuvor.

Eine Inflation und niedrige Zinsen sind wichtige Voraussetzungen, dass auch dieses System noch weiter bestehen kann.

Ansonsten würden zahlreiche Länder pleite gehen, was wiederum die vorangetriebene Agenda zurückwerfen würde.



Das bedeutet die Gegenfrage auf die Frage "Kommt ein Crash?" sollte lauten - "Ist das gewollt?"

Und diese Frage ist nach derzeitigem Wissen mit einem klaren "Nein" zu beantworten.


Wir hatten einen kleinen Crash im Frühjahr 2020, der vielen Bürgern Angst gemacht hat.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen kritisch zu denken beginnen oder wach gerüttelt werden, dass die Maßnahmen nicht sonderlich vorteilhaft waren - jedoch der Wirtschaft stark geschadet hat, ist viel größer, wenn die Menschen einen Crash wirklich sehen.

Ansonsten bleibt das Narrativ und der Blick zum deutschen Aktienindex - "es ist doch alles gut!"

Sobald die wichtigsten Ziele der Politik erreicht sind und ein Crash möglicherweise auch nicht mehr aufzuhalten ist (da Zinsen nicht mehr gesenkt werden können), dann wird er auch kommen - das wäre nur momentan sehr nachteilig und nicht gewollt.


Ich habe mich oftmals gefragt "Ist es das Ziel Menschen reich zu machen?"

Jedoch muss man einerseits sagen, dass gerade in einer solchen Spekulationslust viele Menschen viel Geld verlieren.

Und diejenigen Menschen, die mit klugen Investitionen ihr Geld vermehren konnten, sind kein Störfaktor.

Wenn eine geplante Wirtschaft, wie sie momentan vorangetrieben wird, existiert und ein Staat dir sagen kann, wann du wohin gehen darfst, wann du dein Haus nicht verlassen darfst, wie viel Mehrabgaben du zahlen musst, usw. - wen interessieren dann deine Aktienkursgewinne?


Jedoch ist es dennoch sehr entscheidend für dich, ob du die momentane Situation nutzt, um dir etwas aufzubauen oder abhängig von staatlichen Zahlungen wirst.

Eine unabhängige finanzielle Situation und gute Vorbereitung ist in jeglicher Hinsicht ein großer Vorteil im Gegensatz zu einer komplett abhängigen Lage.

Daher scheue dich nicht deine Finanzen selbst in die Hand zu nehmen und deine eigene Ausgangssituation zu verbessern.




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