Verzweifelte Nachrichten

Eine verzweifelte Nachricht einer alleinerziehenden Mutter.

Eine Nachricht eines Rentner-Ehepaares.

Eine Nachricht eines Arbeitnehmers.

Da es momentan sehr vielen Menschen sehr schlecht geht, möchte ich euch einen Teil der Nachrichten, die mich erreicht haben, mitteilen.



Vielen Menschen geht es momentan so und ich möchte einerseits an diejenigen appellieren, die der Meinung sind, dass alles genauso richtig ist, wie es gehandhabt wird und andererseits möchte ich denjenigen, die sich genauso fühlen, zeigen, dass sie nicht alleine sind.


Eine alleinerziehende Mutter schrieb mir, dass sie drei Kinder hat und eines davon ist krank. Der OP Termin des Kindes stand schon fest - sie mussten jedoch unerwarteter Weise einen Tag vorher noch einmal ein kurzes 10 Minuten Gespräch mit dem Arzt führen, wofür sie und ihr Kind einen Test benötigt. Der Test kostet jeweils 70€. Nun war ihr Hilferuf, dass sie noch einige weitere OP Termine hatte, dann kommen folglich jeweils zahlreiche Voruntersuchungen, Vorgespräche, Nachuntersuchungen und Nachgespräche. Wie soll sie es sich in Zukunft leisten können? Wird ihre Entscheidung folglich ihr Kind in eine ärztliche Behandlung geben zu lassen an diesen ganzen Maßnahmen der Regierung abhängen?


Eine weitere Nachricht eines Rentner-Ehepaares erreichte uns. Sie teilten uns mit, dass sie zu einer Beerdigung eingeladen waren. Die verstorbene Person stand ihnen sehr nahe und es war ihnen auch wichtig dabei zu sein und dadurch Abschied zu nehmen.

Netterweise haben sie den Anforderungen für die kirchliche Beerdigung entsprochen und durften dabei sein - jedoch bei dem anschließenden gemeinsamen Restaurantbesuch nicht, weil hier die 2G Regeln gelten. Sie wären gerne dabei gewesen, aber konnten daran nichts ändern. Es hat sie jedoch sehr traurig gemacht, dass sie nicht mehr mit den anderen betroffenen Menschen reden oder sich austauschen konnten.


Ein Arbeitnehmer schrieb uns, dass er mittlerweile 3 Mal die Woche einen Test in seiner Arbeit vorlegen muss. Diesen Test muss er durch die neuen Änderungen selbst bezahlen. Zusammengerechnet mit den momentanen Inflationsbewegungen und die zahlreichen Tests, die inzwischen überall verlangt werden - ist das eine starke Einkommensreduzierung, die für viele Menschen anfällt.



Man kann somit nicht sagen, dass man nicht mehr am öffentlichen Leben teilnimmt und dadurch die Zeit aussitzt. Für viele bedeuten die zahlreich geltenden Maßnahmen hohe zusätzliche Kosten, die man nicht umgehen kann. Sei es wie beim ersten Beispiel im Krankenhaus oder sei es beim Arbeitnehmer die Kosten für die wöchentlichen Tests, damit er seiner Arbeit überhaupt weiterhin nachgehen darf.


Manche Ärzte wollen keine ungepiksten Menschen mehr behandeln. Andere Menschen fordern die Verweigerung der Behandlung von ungepiksten Menschen in Krankenhäusern.


Ist es denn gerechtfertigt, dass man als angebliche Begründung "Menschenleben retten zu wollen" und deshalb den Menschen die vielen Maßnahmen aufzwingt - andere Menschenleben zerstört oder gar nehmen will, wenn man ihnen beispielsweise eine Behandlung verweigert?


Ich finde, man sollte sich immer wieder ins Gedächtnis rufen, ob wirklich alles so optimal gehandhabt wird, wie es nach offizieller Meinung der Fall ist.

Und wenn nur eine Sache ungerechtfertigt, unsinnig oder willkürlich erscheint, sollte man dem wirklich zustimmen und blind hinterherlaufen - nur weil man selbst in dem speziellen Fall nicht mehr betroffen ist oder man selbst brav jeder Aufforderung folgt?

Wer einem Erpresser nachgibt, wird am Ende sein letztes Hemd diesem Erpresser geben dürfen.



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