Südafrika - tragische Situation

In Südafrika herrscht Chaos. Brutale Gewalt hat Südafrika im Griff. Mehr als 160 Einkaufszentren und elf Lagerhallen wurden geplündert und zerstört.

Laut offiziellen Angaben kamen mehr als 212 Menschen ums Leben. Mehr als 2550 Personen wurden festgenommen.

Infolge der Gewalt und Plünderungen wurden Lieferketten und Transportverbindungen unterbrochen. Es bilden sich lange Schlangen vor Supermärkten und Bewohner berichten von steigenden Preisen. Zahlreiche Menschen verloren ihre Existenzen.



Die Erklärung des Präsidenten Südafrikas Cyril Ramaphosa lautet, dass es sich um einen koordinierten und vorbereiteten Angriff auf die Demokratie handelt. Nach seinen Worten wurden die Taten von einer nicht näher bekannten zwölfköpfigen Gruppe verursacht - einer von ihnen wurde festgenommen und nach den anderen werde noch gesucht.

Er schwor darauf, dass der soziale Zusammenhalt seiner Nation nicht in Gefahr ist - sondern ein paar wenige Menschen die seiner Meinung bestehende Demokratie gefährden wollen.

Seiner Meinung nach ist das Ziel dieser Männer die Destabilisierung der Wirtschaft gewesen. Er gibt auch zu, dass die Regierung auf eine derartige Sabotage sehr schlecht vorbereitet war.


Entzündet haben sich die Unruhen jedoch an der Inhaftierung des früheren Präsidenten Jacob Zuma, der Anfang Juli eine 15 monatige Haftstrafe wegen Missachtung des Gerichts in einem Korruptionsverfahren antreten musste.

Gerade in Zumas Heimatprovinz KwaZulu-Natal und der Metropolregion Gauteng mit den Städten Pretoria und Johannesburg waren die Plünderungen enorm.

Der Vorsitzende des regierenden Afrikanischen Nationalkongresses (ANC) distanzierte sich von Behauptungen, die Gewalt sei ein Protest gegen die Inhaftierung des früheren ANC-Vorsitzenden, Ex-Präsident Jacob Zuma.

„Einkaufskomplexe niederzubrennen hat nichts mit Zuma zu tun, aber eine Menge mit Kriminalität“, sagte er vor laufender Kamera. Auf die Frage nach einer möglichen Begnadigung Zumas meinte er: „Inmitten einer Krise blinzelt man nicht.“ Kriminelle sabotierten die Grundlage der Wirtschaft und zerstörten eine Infrastruktur, die den Armen letztlich ihre Jobs nehme.


Das ist auch vergleichsweise wie mit der Blacklife matters Bewegung - es wird immer der Mittelstand, die eigene Wirtschaft zerstört - Unten gegen Unten und der Obere lacht sich ins Fäustchen.



Die Weltgesundheitsorganisation hat in dieser Lage nichts besseres zu tun gehabt, als Südafrika zu ermahnen mehr Maßnahmen gegen die sogenannte Pandemie einzuleiten und die Impfquote zu erhöhen.

Ob man das Solidarität oder wahre Fürsorge nennt, kann jeder selbst entscheiden.


In Südafrika herrschten bereits vor diesem Ereignis Spannungen und Unruhen, weshalb die Sabotageaktion nicht von weit her kommt. Bei den Streitigkeiten geht es um Kolonialismus, Gerechtigkeit und Reparaturen. Dabei wurde eine wütende Debatte entzündet, wer mehr Rechte hat. Viele weiße Farmer, die Ländereien besitzen, wurden von anderen Afrikanern ermordet. Bei manchen Menschen heißt es sogar "Der weißen Rasse geht es bald ganz an den Kragen." Die Gewalt gegen weiße Menschen in Südafrika hat tatsächlich zugenommen. Es gab Bewegungen mit der Aussage "Black First Land First". Ende 2018 hieß es von einem radikalen Bürgeraktivisten Andile Mngxitama "Wir werden ihre Frauen, ihre Kinder, ihre Hunde und Katzen töten. Wir werden alles töten, das uns in die Quere kommt."

Zahlreiche Weiße demonstrierten auch oftmals gegen Rassismus.

Also wie man sieht herrscht Rassismus in jegliche Richtungen - nicht nur in diesen, die uns von den Medien verkauft werden.


Jedenfalls hatte Südafrikas Regierung 25.000 Soldaten mobilisiert, um die wütenden Menschen zu bremsen. Sie wurden an strategischen Punkten rund um Krankenhäusern, Flughäfen aber auch in den Städten eingesetzt.

Nach einer Woche der Gewalt in Teilen des Landes hat sich nun die Sicherheitslage offenbar weitgehend stabilisiert.


Tausende Bürger nutzen die beruhigte Lage, um die betroffenen Provinzen Gauteng und KwaZulu-Natal von den Trümmern zu befreien.

Die Menschen helfen und halten zusammen. Man spürt den Optimismus und die neu gewonnene Lebensfreude. Zuvor haben sich die Menschen verteidigt und sind gegen die Plünderer vorgegangen.



Man merkt, dass die Mehrheit der Menschen eine viel größere Macht haben als sie denken. Wir werden nur klein gehalten durch negative Berichterstattung, durch unsere Bildung, durch unsere vermittelten Glaubenssätze des Sich-Fügens und des anerzogenen Gehorsams.

Durch eine mediale digitale Berichterstattung kann man dem einen Menschen, der es sich durchliest oder anschaut, weiß machen, dass alle Menschen die Meinung der Berichterstattung haben und nur dieser eine Mensch eine andere Meinung hat.

Sofort fühlt man sich klein und machtlos.

Aber ist es dann wirklich die Einschätzung der Lage und die Wahrheit?



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