Nestle und Unilever geben Warnung ab!

Unternehmen wie Nestlé warnten, dass die Inflationskosten schneller steigen, als wir durch die Preisgestaltung vorangetrieben werden können.



Das britische Unternehmen Unilever PLC, das weltweit einer der größten Hersteller von Verbrauchsgütern ist, gab bekannt, dass die steigenden Rohstoffpreise das Unternehmen gezwungen hätten, die Preise seit Jahren am stärksten zu erhöhen.

Der Konzern, der Lebensmittel, Getränke, Reinigungsmittel und Körperpflegeprodukte herstellt, gab an, die Preise im dritten Quartal um 4,1 % angehoben zu haben - sie haben die Preise so stark erhöht wie seit fast einem Jahrzehnt nicht mehr.


Unilever-CEO Alan Jope sagte, der Inflationsdruck werde noch mindestens 12 Monate andauern:

"Unser derzeitiger Blick in die Zukunft ist, dass die Spitzeninflation in der ersten Hälfte des Jahres 2022 liegen wird und sich in Richtung der zweiten Jahreshälfte abschwächen wird", sagte Jope in einem Bloomberg Television-Interview.


„Wir gehen weiterhin verantwortungsbewusst mit der Preisgestaltung um, und das in Relation zu den sehr hohen Inflationsraten, die wir sehen “, sagte Finanzvorstand Graeme Pitkethly.



Er meinte, dass die Inflation im nächsten Jahr noch höher steigen könnte , und das Unternehmen müsste sich mit den Spotpreisen auseinandersetzen, wenn seine Absicherungen auslaufen. Die auslaufenden Absicherungen von Unilever bedeuten, dass die Preise im nächsten Jahr möglicherweise deutlich angehoben werden müssen.

Er sagte, 20 Milliarden Euro an Rohstoff- und Verpackungskosten und 3 Milliarden Euro an Logistikkosten seien inflationsbedingt gewesen.


Rivalen von Procter & Gamble Co. über Nestle SA bis Danone SA warnen alle vor angespannten Lieferketten und steigenden Rohstoffkosten. Unilever sieht sich dem akuten Risiko ausgesetzt, dass Preiserhöhungen Verbraucher dazu bringen könnten, auf billigere Produkte umzusteigen. Bereits im dritten Quartal gingen die Auslieferungen des Unternehmens unerwartet zurück.


Also doch keine scheinbare Erholung, die unsere in den öffentlich-rechtlichen Medien agierenden Experten voraussagen?

Und werden sie es bald nicht mehr mit der "Mehrwertsteuer-Ausrede" begründen können?


Viel eher erwarten uns weitaus höhere Preise, die momentan noch nicht angepasst werden konnten.

Wir sehen immer deutlicher die Auswirkungen der Maßnahmen und wie der Schneeball, der den Berg herunterrollt, immer größer zu werden scheint.


Die Website statista.com zeigt bei ihrer Inflationsprognose für Deutschland Werte von:

3% im Jahr 2021,

2,5% im Jahr 2022 und

1,7% im Jahr 2023.


Das sind rein geschätzte und v.a. offizielle Zahlen. Wie sich diese zusammensetzen, habe ich euch bereits in einem Video erörtert.



Auch die Inflation in den USA steigt weiter. Im September zogen die Verbraucherpreise um 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat an.

Das erhöht wiederum den Druck auf die Zentralbanken, die mit Vollgas weiter den Kurs der lockeren Geldpolitik fahren.


Es wird sich Tag für Tag und Monat für Monat zeigen, wie sich die Entscheidungen der Regierungen auf die täglichen Bedürfnisse der Menschen auswirken!