Merkel will Superlockdown

Die Bundestagswahlen von 2021 sind vorüber - dennoch wurde noch kein neuer Bundeskanzler gewählt. Es gibt kein zeitliches Limit wie schnell die Koalitionsgespräche geklärt werden müssen und ein neuer Kanzler gewählt werden muss. Dementsprechend ist die alte Bundeskanzlerin Angela Merkel noch im Amt und scheut sich nicht neue Regeln und Maßnahmen aufzustellen.


Sie kündigte eine dramatische Verschärfung der Virus-Politik an.

Täglich werden uns wieder die angeblich steigenden Infektionszahlen unter die Nase gerieben - in fast allen Nachrichtenkanälen heißt es, dass die Zahlen "explodieren", "enorm ansteigen" und alles "schneller als gedacht".

Deshalb zeigen sich Politiker besorgt und einmischungs- und handlungsbereit.

Die Kanzlerin schließe deshalb nicht aus, dass Ungepikste sich im Winter täglich am Arbeitsplatz testen lassen müssten. Zusätzlich möchte sie das 2G-Modell verschärfen.



Erst kürzlich sprach sie sich gegen einen Injektionszwang aus - aber wäre das nicht de facto ein Zwang? Wäre es eine Wahl, wenn du nirgendwo mehr rein darfst und sogar deiner Arbeit nicht mehr nachgehen darfst? Ist es noch eine Wahl, wenn die Grundrechte nur noch für Gepikste gelten? Dann könnte man es auch als Wahl hinstellen, ob man ins Gefängnis gehen will oder nicht, wenn man keine Injektion hat - oder?


Erst kürzlich hat es jemand sehr treffend formuliert: „Die Geschützten müssen vor den Ungeschützten geschützt werden, indem man die Ungeschützten zwingt, sich mit dem Schutz zu schützen, der die Geschützten nicht geschützt hat.“


Der noch amtierende Gesundheitsminister Jens Spahn nennt es die "Pandemie der Ungepiksten" und fordert eine schnelle Injektion der Booster-Injektion, da wohl der Schutz nachlässt. Das würde bedeuten, dass die nach offizieller Auffassung als momentan geschützt geltenden Menschen - ohne die Auffrischung - bald als Ungeschützte gelten.


Aber wie sagen die Politiker und Experten immer und immer wieder "Die Injektion schützt dich nicht vor Ansteckung, Infektion oder Weitergabe - sie soll nur vor einem schweren Verlauf schützen." Dementsprechend sind die Geschützten gar nicht geschützt?


Aber das ist für Niemanden von Bedeutung - weder für Politiker noch für diejenigen, die die Injektion in Anspruch nehmen.

Viele derjenigen, die sich anfangs im Fernsehen für ein striktes Vorgehen ausgesprochen haben, beginnen jedoch langsam nicht mehr mitspielen zu wollen. Einige sprechen sich gegen einen solchen gesellschaftlichen Druck aus. Richard David Precht, der sonst so beliebt im Fernsehen ist, sagte: "Es ist nicht die Aufgabe des Staates, jedermanns Krankheitsrisiko nach allen Regeln der Form auszuschließen oder zu verunmöglichen.“ Er fordert ein „politisches Ende“ des Maßnahmenterrors." Markus Lanz stimmt dem sogar zu.



Zum heutigen Thema passt auch das aktuelle Ereignis aus der Schweiz, das vielen Menschen zum nachdenken gab bzw. geben sollte:

Das Restaurant "Walliserkanne" in der Schweiz bewirtet seit der Einführung der Zertifikatspflicht Gäste, ohne diese zu kontrollieren.

Die Behörden versuchten diesem "gesetzeswidrigen" Verhalten erfolglos ein Ende zu setzen. Die Wirte widersetzten sich den Anordnungen der Polizei und entfernten gleich dreimal amtliche Versiegelungen der Restaurant-Eingangstür. Daraufhin haben sie Betonblöcke vor die Eingangstür gestellt. Als sie dennoch weiter ihr Restaurant betrieben haben, lies die Staatsanwaltschaft die Besitzerfamilie verhaften. Diese Situation und das Verhalten von Behörden und Polizisten löste eine heftige Gegenreaktion der Bewohner aus. Wie lange die Familie in Haft bleiben muss, ist noch unklar - eine hohe Geldstrafe ist jedoch das Mindeste, was diese erwartet.