Lufthansa - Gesichtsscans als neue Zukunft

Wenn wir uns über die derzeitigen Maßnahmen unterhalten, fällt oftmals die Frage: "Wie und wer soll denn die ganzen Maßnahmen kontrollieren?"

Und zu dieser Frage gibt es die neuesten Updates beim Thema "Überwachung durch die KI".

Es sind Gesicht-Scans auf biometrischer Datenbasis.



Die Tagesschau schreibt zu der Errungenschaft unserer modernen Zeit:

"Nicht einmal ihren Mund-Nasen-Schutz müssen Lufthansa-Fluggäste beim Zugang zu ihrem Gate vor dem neuen Gesichtserkennungs-Scanner abnehmen. Und es geht schnell. Sogar sehr schnell. "Man braucht keine Bordkarte mehr vorzeigen und rausholen. Man guckt einfach in die Kamera", sagt Björn Becker, bei der Lufthansa verantwortlich für Produkte und Services am Boden.

Das Gerät scannt Haaransatz, Augen, Ohren und weitere Merkmale des Gesichts ab und öffnet die Türen - sofern der richtige Mensch davorsteht. Neben steigendem Komfort und erhöhter Geschwindigkeit auf dem Weg ins Flugzeug komme in diesen Zeiten aber noch etwas anderes hinzu, "nämlich der Infektionsschutz", so Becker.

Einfach einmal kurz dem neuen biometrischen Gesichtserkennungs-Scanner mit dem klangvollen Namen "Star Alliance Biometrics" tief in die Linse geschaut - und schon ist der Weg Richtung Flieger frei. Das Ganze läuft völlig kontaktlos ab. Die neue Technologie macht es Lufthansa-Passagieren in Frankfurt am Main und München seit heute möglich."


Lufthansa beschreibt auf ihrer Website, wie man sich schnell und einfach bei Star Alliance Biometrics registriert. Dafür braucht man lediglich einen gültigen Reisepass und die neuste Version der Lufthansa oder Miles & More App.


Die Star Alliance ist eine 1997 gegründete Luftfahrtallianz, eine Kooperation von 28 Fluggesellschaften (darunter auch Lufthansa) - die weltweit größte Luftfahrtallianz der Welt.

Offizielles Ziel einer solchen Allianz sind Effizienzsteigerungen. Sie führen jeden Tag 18.400 Flüge zu 1300 Zielen in 191 Ländern durch. Und ihr neuestes großes Ziel ist die Digitalisierung.


Darunter fällt die biometrische Gesichtserkennung, die Lufthansa und die Swiss International Airline seit November 2020 anbietet. In Europa ist es nun ganz neu.



Laut Lufthansa ist das erst der Anfang - künftig soll es nicht nur mehr Scanner geben, sondern die Technik soll auch auf weitere Bereiche ausgeweitet werden, etwa am größten deutschen Flughafen in Frankfurt am Main. Sie wollen auch alle anderen Prozessstellen damit ausstatten - sie investieren jetzt in die neuesten Gesichtserkennungssysteme und sparen in Zukunft das Geld für die ganzen Angestellten.

Die Lufthansa ist sich sicher: "Biometrische Systeme sind die Zukunft."


Was bei uns neu eingeführt wird, wird in China bereits tagtäglich und in allen Bereichen praktiziert. Und hier wurde alles ebenfalls Schritt für Schritt eingeführt.

2019 schrieb der Tagesspiegel: "Ohne Gesichts-Scan bekommen Chinesen künftig nicht einmal mehr eine neue Handynummer [...] Die Einführung der Speicherung von biometrischen Daten, so die Regierung, "schützt die legitimen Rechte und Interessen der Bürger im Cyberspace wirksam" und trägt zur Betrugsbekämpfung bei."


Das bedeutet 2019 haben sie ihre Bürger zu Gesichtsscans gezwungen, da es sie in der Cyberwelt schützen soll und 2020 haben sie ein soziales Punktesystem eingeführt, bei dem die Bürger permanent von Überwachungssystemen kontrolliert werden.

Und wie hat es angefangen? Eine Gesichtserkennung am neuen Flughafen in Daxing in Peking. Dann kam das U-Bahn-System hinzu und so machte es die Runde.

Inzwischen gibt es kaum Stellen, die in Großstädten nicht unbewacht bleiben. Es ist ein System aus permanenten Scans an allen öffentlichen Stellen - vom Straßenverkehr bis hin zum Universitätseingang oder Geldabheben. Selbst in Toiletten sind Kameras, um Klopapierdiebe zu enttarnen. Sie messen sogar die Temperatur der Menschen, um sie in der jetzigen Zeit bei Fieber zu melden.



Künstliche Intelligenz in Verbindung mit der Biometrie und ein gleichzeitiges Verabschieden der Anonymität - Klaus Schwab vom Weltwirtschaftsforum hätte es sich wohl kaum besser vorstellen können.