Krieg und seine Folgen

Zahlreiche Diskussionen basieren momentan auf dem Thema "Krieg".

Durch die Krise wurden Unruhen auf der ganzen Welt deutlicher und verstärkt.

Durch diese Unruhen und dem Profit, der einigen auf der Welt durch das Führen von Kriegen blüht, wird die Wahrscheinlichkeit immer größer.



Die Universität Hamburg fasst laufende Kriege in den jeweiligen Kontinenten für das Jahr 2020 zusammen:





Anhand dieser Auflistung sieht man ebenfalls das Geschehen nach Konfliktgegenstand und Intensität im Jahr 2020 (von Statista):

Der Tagesspiegel zeigte die 5 größten Konflikte für 2021 in den folgenden Regionen:

- Iran gegen Saudi-Arabien

- Afghanistan

- Mali (hier auch Bundeswehr im Einsatz, Frankreich)

- Ostukraine

- Südchinesisches Meer



Die vielen Konflikte und momentanen Provokationen der Staaten untereinander sorgen dafür, dass der Gedanke an einen Krieg oder wie manche sagen würden - dritter Weltkrieg - immer näher rücken.

Viele vergessen jedoch die Folgen eines Krieges mit zu berücksichtigen, die sich zum einen im betroffenen Land abspielen - aber auch in anderen Staaten während einer laufenden Krise.


Kriegsfolgen:

In den betroffenen Gebieten entstehen Hunger, Armut und Krankheiten, da die Menschen nicht mehr richtig versorgt werden können. Viele Menschen flüchten aus den kriegstreibenden Regionen in die benachbarten Staaten oder in Staaten, in denen sie denken, dass es ihnen besser geht.


In den jeweiligen anderen Gebieten können jederzeit soziale Unruhen und Aufstände entstehen, da die Menschen keinen Krieg wollen, ebenfalls von den Kriegsfolgen betroffen sind oder sich gegen einen anderen Missstand auflehnen wollen.


Wirtschaftlich gesehen gibt es auch einige Konsequenzen.

Die derzeitigen Maßnahmen der Regierungen haben die weltweite Wirtschaft bereits heruntergefahren und zahlreiche Lieferketten beschädigt.

Kriegsgeschehen sorgen zusätzlich verstärkt zu Lieferengpässen, Verzögerungen, Produktionsstopps, Knappheit an Rohstoffen, Transportschwierigkeiten, Kommunikationsschwierigkeiten und Lebensmittelimporte können sich verzögern oder aussetzen. Sobald Arbeitskräfte fehlen, nehmen weitere Folgen wie die schwache Bewirtschaftung der Landwirtschaft ihren Lauf.

Als die Grenzen in Deutschland im letzten Jahr 2020 geschlossen wurden und keine Hilfsarbeiter in das Land kamen, konnten wir die Folgen für die Landwirtschaft schnell erkennen. Während eines Krieges sind solche Folgen ebenso möglich und nicht auszuschließen.


Nicht zu vernachlässigen ist der Punkt, dass die Regierung erhöhte Ausgaben für das Militär aufwendet, die anschließend von der Bevölkerung getragen werden müssen.

Oftmals führte die schwächere wirtschaftliche Lage in Verbindung mit erhöhten Geldmitteln zu hohen Inflationsraten.


Ebenfalls wird die Umwelt in Mitleidenschaft gezogen. Umwelttechnische Schäden entstehen durch Schadstoffe in der Luft, Wasser und dem Boden. Das führt wiederum zu negativen Folgen für die Nahrungsmittel und die Gesundheit der Tiere und Menschen.



Der Mensch ist ein sehr sensibles Wesen, weshalb man die psychische Belastung nicht vernachlässigen darf.

Oftmals führt eine derartige Ausnahmesituation zu Traumen, Angstzuständen, Depressionen, Existenzängsten, Suizidgefahren und Aggressionen.

Der vermehrte Stress führt wiederum zu zahlreichen Krankheiten.


Albert Einstein sagte bereits vor einer langen Zeit: "Ich bin nicht sicher mit welchen Waffen der 3. Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen."

Zahlreiche Neuentwicklungen können dafür sorgen, dass in kurzer Zeit viel zerstört wird.


Wenn wir uns nun von den westlichen Medien leiten lassen und an eine Rechtfertigung eines Kriegen glauben, dann sollte man sich eine Sache vor Augen halten:


Grundsätzlich herrscht auf der Welt ein Gewaltverbot, dass in der UN Charta der Vereinten Nationen festgehalten wurde. Dieses Gewaltverbot wurde von den 5 Siegermächten unterzeichnet und bestimmt. Zu den Siegermächten gehören Frankreich, China, Russland, Großbritannien und die USA. Hierin steht:

„Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.“

Zu den Zielen und Grundsätzen haben sich inzwischen alle 193 Mitgliedstaaten bekannt.


Sie wurde am 26. Juni 1945 in San Francisco am Ende der Konferenz der Vereinten Nationen für internationale Organisation unterzeichnet und trat am 24. Oktober 1945 in Kraft.


Nun stellt sich die Frage - haben sie sich bisher daran gehalten und werden sie sich in Zukunft genauso stark daran halten?



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