Krankenhäuser bereiten sich auf Personalkrise vor!

In Zukunft soll der Fokus mehr auf den Krankenhausauslastungen als auf den Inzidenzwerten gerichtet sein. Aber warum bereiten sich die Krankenhäuser jetzt schon auf eine Personalkrise vor? Was steckt hier wirklich dahinter?



Wir erinnern uns an die vermehrten Schließungen von Krankenhäusern vor und während der Krise, obwohl die Regierung immer wieder betont, wie wichtig es jetzt ist die Krankenhäuser nicht zu überlasten.

Das bedeutet weniger Krankenhäuser insgesamt und anschließend wurde ein Teil der Belegschaft wegen der Lockdownmaßnahmen in Kurzarbeit geschickt.


Aber was geschieht momentan?

Wir springen ein Stück weiter in die USA.

Der US-amerikanische Präsident Joe Biden verkündete ein Bundesimpfmandat.

Die erlassene Durchführungsverordnung stellt eine umfassende Injektionspflicht für US-Bundesbedienstete allgemein dar, jedoch nicht für Mitglieder des US-Kongresses sowie Angestellte, die für den US-Kongress arbeiten oder das US-Bundesjustizsystem. Das betrifft etwa 100 Millionen Beschäftigte in den USA. Illegale Einwanderer wurde explizit von dem Zwang ausgenommen, denn viele dieser Einwanderer verweigern eine angebotene Injektion. Man möchte diejenigen wohl nicht verschrecken.


Üblicherweise kann das Weiße Haus private Unternehmen nicht zu Tests oder Injektionen der Mitarbeiter zwingen - jedoch wird hier die gesetzliche Lage geändert.

Die Anordnung der Biden-Regierung wird über die US-Arbeitsschutzbehörde (Occupational Safety and Health Administration – OSHA) erteilt, die dafür eine Vorschrift erlassen wird. Nach Angaben von Associated Press müssen Unternehmen, die sich weigern, die Vorschriften einzuhalten, mit Geldstrafen von 14.000 US-Dollar pro Verstoß rechnen.


Viele fragen sich welche Doppelmoral dahintersteckt, da es eigentlich keinen Unterschied zwischen den US Kongress Mitarbeitern und den anderen Beschäftigten geben sollten - jedoch sind bestimmte Personengruppen ausgenommen.



Kommen wir nun zu der Krankenhausproblematik.

Da die Durchführungsverordnung von Präsident Biden nun in Kraft tritt, setzen die Gesundheitssysteme im ganzen Land stationäre Operationen aus und weigern sich, Intensivpatienten aus anderen Krankenhäusern aufzunehmen, da sie sich auf möglicherweise Hunderte von Entlassungen von Krankenschwestern, Ärzten und anderen kritischen Mitarbeitern einstellen.


Nach Angaben der New York Times rechnet das Erie County Medical Center in Buffalo mit etwa 400 Entlassungen.

In ähnlicher Weise schätzen Beamte von Northwell Health, dem größten Gesundheitsdienstleister des Staates, dass sie gezwungen sein werden tausende Menschen zu entlassen, da sie sich dem Zwang widersetzen werden.

Das größte private Krankenhausnetzwerk der Stadt, das New York-Presbyterian, hat mehr als 200 Mitarbeiter, denen möglicherweise gekündigt wird.


Diejenigen Gouverneure, die der Biden Regierung zustimmen, treffen Aussagen wie: "Die zahlreichen Entlassungen wären völlig vermeidbar, wenn sich alle einer Injektion unterziehen lassen würden. Es gibt keine Ausrede, wenn man seinen Job verliert."

Alles nach dem Motto "Ich habe kein Mitleid, selber schuld."


In Kalifornien hat bereits der Mangel an Krankenschwestern ein Krisenniveau erreicht, bei Fluggesellschaften werden Flüge aufgrund von Arbeitskräftemangel häufig gestrichen.

Bis Ende September blieben wohl 84% der 450.000 Krankenhausangestellten in New York und 83% der Pflegeheimangestellten ungepikst.

Obwohl sie nach Berichten der Mitarbeiter selbst von den Vorgesetzten bedroht wurden, verweigern sich die Meisten aus religiösen, gesundheitlichen oder anderen Gründen.


Die Gouverneurin von New York, Kathy Hochul, hat damit gedroht ausländische Arbeiter zu finden, um die Mitarbeiter zu ersetzen.

Sie drohte auch damit die Nationalgarde zu rufen oder den Ausnahmezustand anzuordnen.


Genauso müssen sich auch die Lehrkräfte und Mitarbeiter des Bildungswesens entscheiden.


In der Arbeitswelt hört man oft den Spruch "Jeder ist ersetzbar" - in einer solchen Situation sollte man jedoch umdenken und keinesfalls nach diesem Spruch seine Entscheidungen treffen.



Man muss sich nur fragen:

Wenn doch die große Mehrheit und so viele Menschen für die Maßnahmen und für eine Injektion sind - weshalb muss man mit so viel Druck vorgehen?

Weshalb müsste man doch so etwas vermeintlich Positives den Menschen aufzwängen?



Der Beitrag "Krankenhäuser bereiten sich auf eine Personalkrise vor" - Wirtschaft