Klima Experimente

Was ist eigtl. wirklich los rund um das Thema "Klimawandel"? Die Einmischung des Menschen in das Klima nehmen historische und beängstigende Ausmaße an.



Genau mit diesem Thema hat sich das Nachrichtenportal "DW - Deutsche Welle", der Auslandsrundfunk der Bundesrepublik Deutschland beschäftigt.

Also für alle, die "Verschwörung" rufen - ein ganz anerkannter offizieller Nachrichtensender Deutschlands hat hierzu ganz klare Stellung abgegeben.


In ihrem Artikel geht es um das Thema "Solar Geoengineering".


Was ist "Geoengineering"?

Laut Definition bezeichnet der Begriff (auch Climate Engineering genannt) vorsätzliche und großräumige Eingriffe mit technischen Mitteln in geochemische oder biogeochemische Kreisläufe der Erde.


Der Weltklimarat IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change, 1988 von der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) und dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) gegründet, 195 Mitglieder) stellen immer wieder verschiedene Thesen darüber auf, wie man das Klima beeinflussen kann - natürlich immer unter der Prämisse die Klimaerwärmung zu stoppen.


Die Ideen reichen von Spiegeln im Weltraum, die die Sonneneinstrahlung von der Erde fernhalten, über eine künstlich erzeugte Algenblüte, die CO2 frisst, bis hin zur Manipulation des Wetters, zum Beispiel mithilfe von selbst hergestellten Wolken - eine Vorgehensweise, die wir bereits an unserem Himmel immer wieder begutachten können.


Wir schauen uns ein paar Theorien genauer an:


1) Aerosol Injektionen

Am 15. Juni 1991 wurden beim Ausbruch des Pinatubo-Vulkans auf den Philippinen tonnenweise Asche und Gas kilometerweit in die Atmosphäre geblasen. Es war der zweitgrößte Vulkanausbruch des Jahrhunderts. Zur Überraschung vieler Wissenschaftler kühlte das Ereignis die Erde in den folgenden Monaten um etwa ein halbes Grad Celsius. Winzige Partikel in der Luft, sogenannte Aerosole, reflektierten mehr Sonnenlicht zurück ins All als unter normalen Bedingungen.

Dieser Vulkan-Effekt soll nun künstlich erzeugt werden.

Microsoft Gründer Bill Gates wollte mit seinem Projekt "Stratospheric Controlled Disturbance Experiment (SCoPEx)" dieses Jahr noch die Testphase für die Verdunklung der Sonne starten, wurde jedoch bisher von den Kritikern überstimmt (Umweltaktivisten, Gemeindemitglieder vor Ort).



Die Theorie dahinter nennt sich "Stratospheric Aerosol Injection" (SAI). Dabei sollen Schwefel-Aerosole in die Stratosphäre eingebracht werden – zwischen 15 und 50 Kilometer über der Erdoberfläche. Die Aerosole, so die Theorie, verbinden sich dort mit Wasserpartikeln und reflektieren für etwa ein bis drei Jahre mehr Sonnenlicht als gewöhnlich.

Damit es dauerhaft kühler wird, müssten die Aerosole allerdings über Jahrzehnte und großflächig in die Stratosphäre gebracht werden. Dazu könnten Ballons, die Artillerie, Flugzeuge oder riesige Türme genutzt werden.

Aber diese vermeintlich einfache Lösung birgt erhebliche Risiken. Einige Wissenschaftler befürchten eine Zunahme von Wetterextremen, sauren Regen oder eine Beschädigung der Ozonschicht. Kritiker sehen in der Technologie sogar eine potenzielle Klimawaffe.


2) Meeres - Schaum

Große Teile des Meeres sollen mit künstlichem Schaum bedeckt werden. Das Verfahren wird auch als "Ocean foaming" (Meeresschaum) oder "Microbubbles" (Mikroblasen) bezeichnet.


Etwa 70 Prozent der Erdoberfläche sind vom Meer bedeckt. Das wegen der Tiefe meist dunkle Wasser reflektiert jedoch nur sehr wenig Sonnenlicht und speichert viel Wärme.

Wissenschaftler sind an der Erforschung eines künstlichen Schaums, der einen Teil der einfallenden Sonnenstrahlen reflektiert und weniger Wärme speichert.


Theoretisch könnte dieser Schaum zehn Mal mehr Sonnenlicht reflektieren als dunkle Wasseroberflächen. Mit genügend Schaum soll das den Planeten um 0,5 Grad Celsius kühlen können. Einige Wissenschaftler haben vorgeschlagen, dass der Schaum im Kielwasser spezieller Schiffe aufgewirbelt werden könnte. Oder Containerschiffe weltweit könnten ihn in verschiedenen Meeresgebieten ausbringen.


Das "kleine Problem" dabei ist, dass ganze Ökosysteme dadurch zerstört werden könnten.


3) Weitere Methoden:

Dächer und Häuser weiß streichen - dieses Verfahren wird bereits umgesetzt, da es nicht kritisch gesehen wird.

Spiegel im Weltraum anbringen, die das Sonnenlicht reflektieren sollen.

Neben dem Solar-Engineering gibt es noch zahlreiche Methoden der CO2 Senkung.

Ganz oben stehen Strafen an Unternehmen und mehr Abgaben für Konsumenten.



Auf der einen Seite steht die offizielle in den Medien verbreitete Meinung, die besagt, dass der Mensch für die Klimaerwärmung mit dem hohen CO2 Ausstoß verantwortlich ist (der Mensch hat weltweiten Anteil von 4% des CO2 Ausstoßes).


Auf der anderen Seite besteht die Meinung, dass sich die Erde im Verlauf von Jahrzehnten immer wieder abkühlt und wieder aufheizt - ein natürlicher Wandel, der sich hierbei vollzieht.


Die hoch verehrte junge Umweltaktivistin Greta Thunberg sagte kürzlich in einem Interview mit MSNBC: "Da der Klimawandel nicht existiert, wie können wir von den Leuten erwarten, dass sie gegen den Klimawandel handeln?"

Ob das nun ein riesen Versprecher war oder die pure Wahrheit - das ist hier die Frage, die sich jeder stellen sollte.


Jeder kann ein Stück dazu beitragen, dass unsere Umwelt schön und sauber bestehen bleibt - jedoch steht hier im Raum, ob sich der Mensch wirklich dermaßen einmischen sollte.



Der Beitrag "Solar Geoengineering" - Wirtschaft