DIESELBE SILBERUNZE 1000mal verkauft

Bei einem freien Markt regelt Angebot und Nachfrage die Preisbildung.

Der aktuelle Silberpreis hat jedoch nichts mit Angebot und Nachfrage zu tun. In einem realen Markt wäre der Silberpreis wesentlich höher. In einem gefälschten Markt haben die Manipulatoren kein Problem, den Preis zu unterdrücken, indem sie praktisch unbegrenzt gefälschtes Papiersilber verkaufen.


London Bullion Market Association (LBMA) koordiniert den Handel am London Bullion Market, der einer der wichtigsten außerbörslichen Handelsplätzen für Gold und Silber sowie einer der global bedeutendsten Rohstoffhandelsplätzen ist.

Hier wird seit 1919 der Weltmarktpreis für Gold und seit 1897 der Weltmarktpreis für Silber festgestellt.


Die LBMA hat sein physisches Silber 1000 Mal verkauft.

Das bedeutet, dass beispielsweise eine Silberunze vorrätig ist und davon 1000 Papiersilberzertifikate ausgegeben wurden. Von diesen 1000 Zertifikaten haben alle einen Anspruch, dass sie sich die physische Silberunze ausliefern lassen können.

Aber es gibt sie nur einmal.

Es ist wie bei zahlreichen Derivaten der Fall, dass etwas "Echtes" vervielfacht wird und darauf gewettet werden kann.

Es geht so lange gut, so lange es keiner ausgeliefert haben will.

Wir kennen auch dasselbe Spiel bei der Bank - wenn alle Menschen plötzlich ihr Geld abheben möchten, dann geht es einfach nicht, weil die Bank das Geld nicht hat.


Solange die Nachfrage nach Papiersilber vorhanden ist oder steigt und sie mehr und mehr ausgeben, können sie die Silberpreise unten halten.

Sobald jedoch zu viele Papiersilberanleger ihr Silber ausgeliefert haben wollen, springt der Silberpreis nach oben.


Was spricht gegen die Investition in Papiersilber:

Man hat ein Kontrahentenrisiko, d.h. ein Ausfallrisiko des Vertragspartners.

Zusätzlich hat man keinen Zugang zu "seinem" Silber.

Es gibt immer wieder viele Berichte über Probleme bei der physischen Lieferung von Münzstätten und Goldbarrenhändlern.

Es werden vermehrt Probleme - beispielsweise bei der Prägeanstalt Perth Mint in Australien - gemeldet. Anleger, die Papiersilber bei der Perth Mint halten, melden über Verzögerungen von mehreren Monaten - manche über ein halbes Jahr. Manchen Anlegern wurde sogar mitgeteilt, dass sie keine Lieferung erhalten können.

Die Perth Mint ist im Besitz der Gold Corporation, welche sich zu 100 % im Staatsbesitz befindet - man würde daher zunächst davon ausgehen, dass sie es auch liefert.

Man stelle sich nun vor, dass es sehr viele Menschen auf einmal ausgeliefert haben wollen.


Wie wir durch das Verhalten der LBMA auch erkannt haben, weiß man nicht, wie oft ein physisches Stück vervielfacht wird und wie viele andere Menschen dadurch einen Anspruch auf angeblich "dein" Silber haben.


Daher ist es umso wichtiger seine Investitionen in physischer Form zu tätigen.


Wozu physisches Silber kaufen?

In der Vergangenheit gab es viele Diskussionen über eine erhöhte Inflationsrate bis bin Hyperinflation. Im Verlauf des letzten und diesen Jahres hat sich herausgestellt, dass wir zunächst eine Inflation an den Aktien-, Anleihen- und Immobilienmärkten haben und inzwischen der nächste Sektor - Rohstoffe - dran ist.

Wenn sich die Erwartungen weiterhin bewahrheiten, bedeutet das eine weitere Abwertung des Geldwertes.

Zur Gegensteuerung dienen Investitionen in Edelmetalle.


Zusätzlich sehen einige Menschen aufgrund des Cyber Polygon Events, die in diesem Jahr einen weltweiten Hackerangriff proben, eine höhere Gefahr von einem Verlust von digitalen Vermögenswerten.

Bei Edelmetallen spielt weder das Internet, noch ein Konto oder eine weitere Institution eine Rolle. Auch dadurch kann man seiner Sorge entgegensteuern.


Jegliche Krisenszenarien kommen zu derselben Lösung - um sein Vermögen zu schützen oder während einer solchen Zeit Vermögen zu haben, sollte man einen Teil seines Geldes in Edelmetalle investieren.


Für viele scheint der Plan des Weltwirtschaftsforums "der Great Reset" als unvorstellbar und unzumutbar, da es hier heißt "du sollst nichts mehr besitzen". Jedoch haben wir uns in der Vergangenheit bereits sehr stark in diese Richtung bewegen lassen. Viele Menschen sind bereit dazu, dass sie ihre Sachwerte in Form von digitalen Werten erwerben. Bei Papiersilber hat man wenigstens noch einen Glauben daran, dass ein Sachwert dahinter steht - tut er aber nicht. Was besitzen die Menschen wirklich noch?

Manche nehmen Berge von Schulden auf, um etwas kaufen zu können, was sie in ihrem Leben nicht mehr abbezahlen werden - was bedeutet, dass sie es niemals besessen haben.

Viele Menschen leasen Dinge, d.h. sie besitzen sie nicht.

Viele Menschen glauben an digitale Investitionen, wie Non-Fungible Tokens (NFTs), bei denen sie auch nichts besitzen.

Sie kaufen sich online Filme, die auf dem Nutzerkonto wieder verschwinden, da die Lizenz abgelaufen ist.

Sie streamen lieber, haben kein Bargeld mehr, kaufen digitale Güter und vieles mehr.


Wir leben in einer Zeit, in der alles digital zu sein scheint. Erst vor kurzem wurde noch das Internet veröffentlicht und inzwischen geschieht das Meiste online.

Die Digitalisierung hat Vor- und Nachteile.

Aber es lohnt sich nicht zu 100% dem Trend zu folgen und sich vollkommen digital abhängig zu machen. Es ist wichtig Sachwerte zu besitzen, die nicht wie ein Papiersilber 1000 fach gestreut werden können.


Es ist Zeit der Realität ins Auge zu blicken und vorzusorgen, wenn man Vermögen aufgebaut hat.


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