Die Vorstufe des Sozialkreditsystems

Das Sozialkreditsystem hat einen weiteren Schritt nach vorne gemacht – diesmal von Down Under aus. Unter dem Deckmantel einer Razzia im Sozialbereich hat Australien 25.000 Menschen auf ein bargeldloses Kartensystem umgestellt.



Die australische Regierung zwang Tausende von Sozialhilfeempfängern zu Centrelink, einer bargeldlosen Debitkarte.

Centrelink ist ein Master-Programm von Services Australia der australischen Regierung. Es bietet eine Reihe von staatlichen Zahlungen und Dienstleistungen für Rentner, Arbeitslose, Familien, Betreuer, Eltern, Menschen mit Behinderungen, indigene Australier, Studenten, Lehrlinge und Menschen mit unterschiedlichem kulturellen und sprachlichen Hintergrund.


Der wichtigste Aspekt von Centrelink ist jedoch, dass Australier die Karten nicht für Glücksspiele, Alkohol oder Zigaretten verwenden können. Mit den Karten können nur Bedarfsartikel wie Lebensmittel gekauft werden.


Das jüngste Budget der australischen Regierung umfasst ein 30-Millionen-Dollar-Paket zur „Weiterbildung“ der Menschen an den Versuchsstandorten und zur Bereitstellung eines Beschäftigungsfonds, um die Beschäftigungsmöglichkeiten zu erhöhen. Der Plan sieht auch die Finanzierung von Drogen- und Alkoholrehabilitationsdiensten in den bargeldlosen Debitkartenstandorten vor.



Viele Australier haben sich gefreut, da die Sozialhilfeempfänger sich keine Luxusgüter wie Bier oder Tabak mehr kaufen dürfen und die Gelder, für die andere Menschen gearbeitet haben, nicht sinnlos ausgeben dürfen.

Jedoch ist gerade ein solches System viel heimtückischer als diejenigen denken.


Niemand will höhere Steuern zahlen, damit diejenigen, die nicht arbeiten wollen, Sozialleistungen verspielen können.

Sie verstehen nur nicht, dass solche Tests und Schemen eine Vorstufe des Sozialkreditsystems und des Grundeinkommens (UBI) darstellen.


Wie ich bereits vor längerer Zeit vermutet und euch mitgeteilt hatte, ist ein Schritt vor der Einführung einer digitalen Zentralbankwährung und nach der Ausweitung von Arbeitslosen und Geldzahlungsabhängigen, die Einführung des Grundeinkommens.


Dadurch, dass Menschen von Zahlungen abhängig sind, müssen sie auch jegliche Bedingungen für solche Zahlungen erfüllen.

Im Falle von Australien können sie ihre Gelder nur mit Hilfe von Centrelink erhalten.

Und Centrelink erlaubt es ihnen nur bestimmte Dinge zu kaufen und gleichzeitig werden die Aktivitäten der Geldempfänger verfolgt und gespeichert.

Diese Kontrolle und Steuerbarkeit erinnert uns an das bereits bestehende Sozialkreditsystem von China. Zumindest ist das im Fall von Australien die Vorstufe davon.



Das System wurde von den Chinesen nach offizieller Meinung gefeiert, da es das öffentliche Leben zum Positiven verändert sollte.


Jedoch wurden die demütigenden Aspekte niemals thematisiert.

In einem Artikel des Businessinsiders wird das System schön zusammengefasst.


Das Sozialkreditsystem, ein moralisches Rankingsystem bewertet die Bürger (aber auch Unternehmen und Organisationen) anhand zahlreicher Überwachungsmöglichkeiten wie Kameras oder Internet. Da fast alles online geschieht, ist das sehr einfach möglich.

Es ist noch nicht komplett landesweit eingeführt - China plant es jedoch landesweit umzusetzen.


Wenn sich die Bürger nicht an die Regeln halten, werden sie bestraft.

Das bedeutet, wer beispielsweise zu viele Videospiele kauft oder

schlecht Auto fährt oder

bei rot über eine Ampel geht oder

seine Familie nicht regelmäßig besucht oder

Müll liegen lässt oder

wer Schulden macht oder

Rauchen in Nichtraucherzonen oder

das Verbreiten von Nachrichten, die nicht der öffentlich-rechtlichen Meinung entsprechen oder

seine Rechnung nicht pünktlich zahlt oder

den Wehrdienst verweigern oder

wenn das Haustier Unruhen erzeugt oder

wer seine Maske nicht trägt oder

unfreundlich zu seinen Mitmenschen ist, der wird bestraft.



Zu den Strafen gehören beispielsweise:

gedrosseltes Internet,

Flugverbot,

Studienverbot,

keine Aufnahme in Hotels,

kein Zugticket,

schlechtere Berufe,

Bildungsverbote,

Haustiere werden weggenommen,

keine Kreditkartenzahlungen mehr

und vieles mehr.


Eine weitere Taktik ist die öffentliche Beschämung - riesige Tafeln, an denen nach diesem System "schlechte" Bürger angeprangert werden.

Es gibt sogar schwarze Listen, an die sich beispielsweise Unternehmen richten müssen, bevor sie einen Mitarbeiter einstellen.


Oft laufen Aufforderungen in Zügen oder weiteren öffentlichen Plätzen zur Einhaltung der Regeln.


Wenn die Menschen sich nie wehren, kommen sie einen Schritt nach dem anderen in ein solches System, wo sie irgendwann nicht mehr oder sehr schwer raus kommen.

Daher sollte man die kleinen Vorstufen in eine solche Richtung bereits erkennen.




Der Beitrag "Die Vorstufe des Sozialkreditsystems" - Politik