Chinacrash

Das könnte ein weiteres Wahrsignal für alle sein?!


Bei den Gedanken des Great Resets vom Weltwirtschaftsforum hieß es bereits vor langer Zeit, dass die Welt auf China blicken wird, die es mit ihren strengen Maßnahmen vormachen werden, wie es richtig laufen sollte.

Nach dem Jahr 2020 muss eigentlich so gut wie jeder zugeben, dass sich wirklich fast die gesamte Welt China in Sachen diktatorische Verhältnisse zum Vorbild gemacht hat.


Aktuell hat die Regierung in Beijing überraschend angekündigt, Privatunternehmen des Ausbildungssektors in China in gemeinnützige Gesellschaften umzuwandeln.

Unternehmen, die Schülern Nachhilfekurse und private Tutorials via PC anbieten, dürfen künftig nur noch gemeinnützig agieren und keine Gewinne mehr ausweisen oder an die Börse gehen. Den Instituten wurde untersagt, Schüler am Wochenende zu unterrichten. Akademische Angebote für Kinder unter sechs Jahren müssen komplett eingestellt werden.

Das alles führte zu einem Aktien - Crash bei diesen Unternehmen.


New Oriental, eines der größten privaten Bildungsunternehmen in China, verlor seitdem an der Hongkonger Börse 75 Prozent an Wert. Auch für den chinesische Internet-Giganten Tencent, der stark im Bildungssektor investiert, ging es deutlich abwärts.

Die Aktien von Unternehmen wie Youdao Inc. (NYSE: DAO), Koolearn Technology Holding Ltd., Tal Education sowie Gaotu Techedu stürzen bereits am Wochenende ab und befinden sich im freien Fall.


Inzwischen trifft es aber auch chinesische Unternehmen aus ganz anderen Sektoren.

Nachdem sie privaten Bildungsfirmen untersagt haben, Gewinne zu erzielen - löste die scharfe Regulierung des Bildungssektors in China die Sorge aus, dass die nächste Attacke dem Tech-Sektor gelten könnte.

Die Aktien von Alibaba, Baidu, Didi Global, JD.com, Kuaishou Technology, Meituan, Pinduoduo und XPeng fallen ebenfalls sehr deutlich.


Es ist sozusagen eine Kettenreaktion, Investoren sind überrascht und irritiert, wie hart und schnell die Kommunistische Partei in Beijing gegen ihre einstigen Technologie-Lieblinge vorgeht.


China hat sich bereits längere Zeit Gedanken um eine breit angelegte Kampagne gegen schnell wachsende chinesische Internetunternehmen gemacht.

Nun werden diese Ideen Schritt für Schritt und für viele wie aus dem Nichts umgesetzt.


Wenn Kurse fallen, muss man sich anschauen warum - denn es könnte eine gute Kaufgelegenheit sein.

Bei chinesischen Aktien ist es einfach immer so, dass ein gewisses zusätzliches Risiko besteht, da kommunistische Strukturen vorherrschen, man nie weiß welche Regulierungen zukünftig getroffen werden und man bei die Aktien oft nur ADRs (Zertifikate, die stellvertretend an einer anderen Börse für eine Aktie gehandelt werden) erwerben kann.


Die chinesische Regierung reguliert in jeglichen Bereichen das Leben der Menschen.

Allein die Ein Kind Politik, die vor ca. 5 Jahren abgeschafft wurde, sollte jeden Menschen mit gesundem Menschenverstand zum Nachdenken animieren.

D.h. erst vor kurzer Zeit wurde Frauen unter Zwang Verhütungsspiralen von Behördenmitarbeitern eingesetzt oder sie wurden von der Polizei mitgenommen und zu einer Abtreibung gezwungen, weil sie bereits ein Kind haben.

Zahlreiche Verstoße wurden mit Geldbußen oder dem Verlust des Arbeitsplatzes geregelt.

Traumatisierte Menschen durch eine strenge Familienplanungspolitik gab es zu häufig.

V.a. die zweiten Kinder, die oftmals als aussätzige der Gesellschaft ohne Identität, Bildung, Arbeit oder Privilegien wie Heiraten ihr Leben verbringen durften.


Ab 2016 erlaubte die Regierung den Frauen zwei Kinder zu bekommen.


Und nun kommt der größte Wahnsinn:

Chinas Staats- und Parteiführung verkündete in diesem Jahr die Drei-Kind-Politik, die zukünftig gelten wird.

Hintergrund dieses offensichtlich kurzfristig entstandenen Erlasses waren die Ergebnisse der jüngsten Volkszählung. Sie zeigen, dass Chinas Bevölkerung kaum noch wächst. Stattdessen altert die Gesellschaft noch schneller, als bisher befürchtet.

Das Problem ist nur, dass sich die meisten Chinesen keine Kinder leisten können.


Wir kennen es bereits aus der Vergangenheit - da wo sozialistische Strukturen herrschen und Regierungen sich in jegliche Entscheidungen einmischen, geht es dem Volk schlecht.


Und worauf steuern wir zu?

Bei uns hat man das Gefühl, dass die Regierung Gefallen daran gefunden hat, Gesetze auszuhebeln, Richtlinien und Verordnungen zu erlassen und den Menschen genau zu sagen, was sie tun dürfen und was nicht.

Jetzt darfst du raus,

jetzt darfst du dich mit dem treffen - aber mit dem nicht,

das musst du tragen,

das musst du nachweisen,

hier darfst du arbeiten und hier nicht,

das musst du kaufen,

jetzt darfst du nicht das Land verlassen,

da darfst du nicht mehr hingehen,

das solltest du dir injezieren,

usw.


Natürlich alles zu deinem Schutz - wie auch in China.

Die Ein-Kind-Politik sollte nur der Bevölkerung dienen, denn wir sind ja laut offiziellen Aussagen "zu viele" Menschen auf der Welt. Nun sind die Menschen in China zu wenige und die Politik zuvor war nicht gut genug durchdacht.

Die ganzen neuen Maßnahmen bezüglich der Klima-Agenda dient auch nur den Menschen - sie sollen an die Regierung mehr zahlen und dann hilft es der Umwelt.


Das Problem ist nur, dass Menschen meistens erst anfangen wirklich nachzudenken, wenn es in der Entwicklung sehr fortgeschritten ist.

Man muss sich vorstellen wie mächtig eine bestimmte Personengruppe sein kann, wenn riesen Unternehmen wie Tencent oder Alibaba durch eine kleine Entscheidung auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht werden.


Wenn man jedoch mit den meisten Menschen spricht, dann heißt es "Ach China, das ist Kommunismus, da ist alles anders. Hier in Deutschland schützt uns die Regierung und die Gesetzeslage."

Dann sollte man sich wirklich das letzte Jahr noch einmal betrachten und sehen, wie schnell solche Gesetze mal weg sein können.