Banken ohne Geld - Cyberangriffe in Australien!

Ist eine Bank in einem digitalen System eine sichere Aufbewahrungsmöglichkeit? Wohl kaum! Alles, was digital ist, kann auch genauso schnell weg sein.

Das zeigen uns die momentan stark häufenden Cyberangriffe.



Wie der Gründer des Weltwirtschaftsforums Klaus Schwab bereits ankündigte, wird es in Zukunft ohne jeglichen Zweifel Cyberangriffe geben.

Woher diese auf einmal und so plötzlich kommen, das sei mal dahingestellt.


Nach den massiven Ausfällen in den USA wie erst kürzlich die New York Times, Reddit und Twitch - folgen nun Ausfälle in Australien.

Australiens große Banken, Fluggesellschaften und Postämter erleben alle Website-Ausfälle im Juni 2021.

Die Ursache der Ausfälle ist wie bei den vergangenen Ausfällen nicht geklärt.


Australien ist laut Premier Morrison zur Zielscheibe eines groß angelegten Cyberangriffs durch einen anderen Staat geworden. Wer hinter den Attacken steckt, sagte er nicht - doch es gebe nicht allzu viele Länder, die infrage kämen.


Australiens vier große Banken, Commonwealth Bank, ANZ, Westpac und NAB, waren alle von einem Ausfall betroffen, und einige Kunden berichteten sogar von Problemen mit ihrer Zahlungsfähigkeit.


Aber das war wohl nicht alles.

Auch australische Organisationen sind betroffen - darunter alle Regierungsebenen, Industrie, politische Organisationen, Bildung, Gesundheit und Anbieter kritischer Infrastrukturen. Der Cyberangriff sei jedoch in vielen Fällen erfolglos geblieben, sagte Premier Morrison.



Die australischen Sicherheitsbehörden arbeiteten eng mit Verbündeten zusammen, um das Problem zu bewältigen, insbesondere mit den Partnern der "Five Eyes" genannten Geheimdienst-Allianz - dazu gehören neben Australien die USA, Großbritannien, Kanada und Neuseeland.


Ganz erstaunlich wird diesmal nicht Russland beschuldigt.

Denn in der Vergangenheit haben Australien wie auch andere westliche Staaten China beschuldigt, hinter groß angelegten Cyberangriffen zu stecken.


Die Spannungen zwischen Canberra und Peking hatten sich zuletzt verschärft. So hatte China im Mai Strafzölle auf eine Reihe von australischen Produkten verhängt.

Ob das nun der Grund war?


Auch der weltgrößte brasilianische Fleischkonzern JBS ist Opfer der Cyberattacke geworden.

In Australien musste der Betrieb eingestellt werden, alle von JBS verantworteten Schlachtungen von Rindern und Schafen wurden abgesagt.


JBS selbst hatte erklärt, dass man Ziel einer "organisierten Cybersecurity-Angriffs" geworden sei. Einige Server der IT von Nordamerika und Australien seien betroffen. Man habe unmittelbar reagiert und alle betroffenen Systeme vom Netz genommen. Die Aufsichtsbehörden seien informiert und das globale Netz eigener IT-Expertinnen und externer Berater aktiviert worden.

Ohne normalen Zugriff auf die IT und das Internet könne man nicht zu einem normalen Betrieb zurückkehren zitiert Beef Central Vertreter von JBS aus Australien. Auch am zweiten Tage nach Bekanntwerden des Angriffs lässt sich das Ausmaß demnach noch nicht abschätzen.



Ein Land nach dem anderen ist momentan betroffen und wir merken zum einen, dass eine Einschätzung von Klaus Schwab und dem Weltwirtschaftsforum definitiv eintreffen,

und zum anderen - wie gefährlich eine rein digitale Welt ist.


Klaus Schwab sagte, dass die momentane Pandemie ein Witz sei gegen die kommende Cyberpandemie.

Was bedeutet das für uns?

Wir sollten mal mit einem solchen Gedanken spielen und Vorkehrungen treffen.

Ein paar langlebige Lebensmittel Vorräte, ein paar Wasservorräte, die Sicherung seines Sparguthabens, ein paar Cashreserven, Investitionen in Sachwerte und weitere Faktoren, die einem selbst wichtig sind.

Wenn alles nicht so kommt, wie Klaus Schwab warnt und wie es momentan an Fahrt aufnimmt, dann hat man im schlimmsten Fall mehr Lebensmittel und muss eine Zeit lang weniger einkaufen. Auf jeden Fall fühlt man sich etwas sicherer.


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