450.000 für jeden Flüchtling

Die Regierung von US-Präsident Joe Biden erwägt, Einwandererfamilien, die während der Trump-Regierung getrennt wurden, eine Entschädigung in Höhe von 450.000 US-Dollar pro Person anzubieten.



Der republikanische Senator aus Arkansas, Tom Cotton, twitterte:

"Es ist undenkbar, einen Einbrecher, der in dein Haus eingebrochen ist, für das 'psychologische Trauma' zu bezahlen, das er während des Verbrechens erlitten hat. Aber die Regierung Biden will Migranten, die illegal in unser Land eingereist sind, mit bis zu 450.000 Dollar pro Person aus genau diesem Grund belohnen. Wahnsinn."

Zum Vergleich - ein gefallener Soldat bekommt in den USA bis zu 400.000 US-Dollar für Hinterbliebene. Das bedeutet, dass ein Illegaler Flüchtling (eine Person, die sich in ein Land schmuggelt) mit einer knappen halben Millionen Dollar belohnt werden würde während ein Soldat, der für sein Land gestorben ist, weniger wert ist.


Einen Punkt, den ebenfalls viele Menschen vergessen:

Das sind die Steuergelder der Menschen. Die Mehrheit der Arbeiter gehen für einen Hungerlohn arbeiten und ein illegaler Flüchtling bekommt mehr als viele Menschen jemals haben werden.


Wall Street Journal berichtet, dass das US-Justizministerium, das US-Heimatschutzministerium und das US-Gesundheitsministerium die Zahlungen erwägen, um Klagen der Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union (ACLU) und anderer im Namen von Familien beizulegen, die illegal aus Mexiko in die USA eingereist waren, um Asyl zu beantragen.

Die durchschnittliche Forderung in jeder Klage beläuft sich auf etwa 3,4 Millionen US-Dollar pro Familie, während das Vergleichsangebot der Biden-Regierung etwa 450.000 US-Dollar pro Person und fast eine Million US-Dollar pro Familie betragen soll.

Rund 940 Anträge wurden bisher von den Familien eingereicht.



Laut Berichten sollen in den letzten 12 Monaten zufolge mehr als 1,7 Millionen illegale Grenzgänge zustande gekommen sein.


Im September wurde die Obergrenze zur Aufnahme von Flüchtlingen bereits angehoben.

Die Regierung von Präsident Joe Biden will im kommenden Haushaltsjahr, wie bereits in Aussicht gestellt, maximal 125.000 Flüchtlinge in den USA aufnehmen.

Sein Vorgänger Donald Trump verfügte eine Obergrenze von 15.000.

Das war die niedrigste Zahl seit Einführung des Flüchtlingsprogramms im Jahr 1980.

Das sind dann keine illegal ins Land geflohenen Menschen, sondern Auserwählte.

Die Flüchtlinge werden meist schon in ihren Herkunftsländern oder Regionen überprüft und im Erfolgsfall per Flugzeug in die USA gebracht.


Keiner möchte das Leid der illegalen Flüchtlinge, wo Eltern von ihren Kindern getrennt wurden, klein reden. Dennoch haben diejenigen Menschen geltende Gesetze gebrochen und erhalten für das aufgekommene Trauma eine Entschädigung. Flüchtlinge sind auch keinem Injektionszwang unterstellt, weil es viele nicht möchten und man sie nicht verschrecken will. Arbeitnehmer dagegen werden wohl kaum zu solchen Geldsummen kommen und werden - je nach Branche - Zwängen unterzogen, damit sie ihre Existenzen nicht verlieren.

Wie bei uns merkt man auch in den USA wo die Prioritäten liegen und wie der Mittelstand systematisch zerstört wird.


Zusätzlich gibt es keine Bewegung zu wahren Lösungen. Könnte man die zahlreichen Gelder, die dafür aufgewendet werden, um Flüchtlinge aufzunehmen, zu versorgen oder ihnen derartige Entschädigungen zu zahlen - nicht dafür ausgeben, um die Länder, aus denen die Menschen flüchten zu stabilisieren?

Kriege werden begonnen, vorangetrieben und mitgewirkt - anstatt die Menschen in Ruhe zu lassen, damit sie gar nicht erst fliehen müssen?



Am Ende kommt es auf jeden Menschen selbst an und wie viel sie sich gefallen lassen.