3G im Homeoffice - Was machen andere Länder?

Die Maßnahmen in Deutschland werden immer strenger - man strebt wohl eine Injektionsquote von 100% an.

Es werden sogar C-Spürhunde ausgebildet, die eine Infektion erschnüffeln sollen.



Aber wie sieht es in anderen Ländern aus?


Österreich

Auch in Österreich sinkt die Injektionsbereitschaft. Um das zu ändern, wird Jobsuchenden künftig das Arbeitslosengeld gesperrt, wenn sie sich weigern, eine zumutbare Stelle anzunehmen – nur weil dort eine Injektion verlangt wird.

Aus Sicht des Arbeitsministeriums gilt es als zumutbar, dass Arbeitgeber von Bewerbern eine Injektion verlangen. Widersetzt sich eine beim staatlichen Arbeitsmarktservice (AMS) gemeldete Person aufgrund der Injektion, sich für eine zugewiesene zumutbare Stelle zu bewerben oder einen entsprechende Stelle anzunehmen, können Sanktionen folgen.

Da derzeit viele Arbeitgeber bereits vor einem Bewerbungsgespräch nach einer Injektion fragen, könnten sehr viele Arbeitslose in Österreich davon betroffen sein.


Hinzu kommt, dass in manchen Orten (Adnet - Tennengau, Annaberg-Lungötz, St. Koloman) in Österreich Ausfahrtsbeschränkungen gelten. Eine Ausfahrt aus diesen Ortsteilen ist nur unter Einhaltung der 3G Regeln möglich, d.h. mit Injektions-, Test- oder Genesenennachweis. Straßenkontrollen sorgen für die notwendigen Kontrollen, damit wirklich Niemand vorbeikommt.



Italien

Italien verlangt den 3-G-Nachweis jetzt sogar im Homeoffice", titelt die FAZ über den Maßnahmenwahnsinn in Italien.

Die italienische Regierung verschärft die Regeln im Kampf gegen die Pandemie und hat sich damit den Unmut eines Teils der Arbeitnehmerschaft zugezogen. Weil von diesem Freitag an überall am Arbeitsplatz, selbst im Homeoffice, der 3G-Nachweis verlangt wird, wollen die Hafenarbeiter in Triest, dem wichtigsten Güterhafen des Landes, den Warenverkehr blockieren. Gewerkschafter anderer italienischer Häfen haben sich solidarisch erklärt.



Nun fragen sich die Menschen - warum müssen selbst Arbeitnehmer zuhause, wo sie niemanden anstecken können, einen Nachweis erbringen, um am eigenen PC zu sitzen. Der Mensch der noch nicht zu sehr Zwangsgebildet ist weiß ganz genau: Es geht darum den kritischen Menschen jegliche Alternative zu nehmen.


Seit dem 6. August gilt in Italien die Regelung des sogenannten Greenpasses, womit man belegen muss, ob man den 3G Regeln entspricht.

Ab 1. September ist der Pass für Lehrkräfte, Studierende sowie für Reisen in Zügen, Flugzeugen, Fähren und Fernbussen verpflichtend.


Frankreich

In Frankreich wurde der "Pass Sanitaire" (Gesundheitspass) zum 9. Juli eingeführt. Hierbei gelten ähnliche Regeln wie in Italien. Seither wurden neben den lautstarken Protesten auf der Straße auch mehr als 20 Gesundheitseinrichtungen angegriffen und ein Injektionszelt angezündet.

Die Kritik richtet sich gegen die Injektionspflicht für das Gesundheitspersonal sowie die Ausweitung der Nachweispflicht auf fast alle Bereiche des öffentlichen Lebens. Für den Besuch etwa von Cafés, Restaurants, Kinos oder Krankenhäusern sowie die Nutzung von Fernzügen muss ein Nachweis für eine Injektion, Genesung oder einen Negativ-Test vorliegen, der sogenannten "Pass Sanitaire" = Gesundheitspass.

135 Euro werden bei einem erstmaligen Verstoß fällig, Wiederholungstäter müssen sogar bis zu 9000 Euro blechen. Kontrolliert wird es von bewaffneten Polizisten, die die angespannte Stimmung nicht gerade bessern.


Und was wird in Deutschland debattiert?

Der VfB Stuttgart plant für das kommende Heimspiel gegen Union Berlin am 24. Oktober erstmals nach mehr als eineinhalb Jahren wieder mit einer Vollauslastung seines Stadions ohne Masken- und Abstandspflicht. Das geht jedoch nur, wenn nur Gepiekste und Genesene zugelassen sind. Sie betiteln es als "Schritt zurück zur Fußball Normalität". Ist es denn die Fußball-Normalität, dass treue Fußball Fans ausgeschlossen werden und man sich darüber freut? Sollte man als frei denkender Verein nicht alle Fußball Spiele ausfallen lassen bis nicht wirklich alle Fans wieder ohne willkürliche Regeln teilnehmen dürfen?


Diese ganze Maßnahmen-Agenda geht natürlich auf der ganzen Welt weiter.

Fassen wir kurz die genannten Maßnahmen zusammen:

3G im Homeoffice,

ohne Injektion kein Arbeitslosengeld,

Dörfer werden gesperrt,

hohe Geldbußen werden verlangt und Vieles mehr.



Und all das kann wirklich noch in den öffentlichen Medien als positiv verkauft werden ohne, dass die Menschen kritisch werden?